Hausgemachter Hackbraten Rezept
Als ich klein war, gab es an regnerischen Sonntagen immer eines meiner liebsten Gerichte: Hackbraten. Meine Mutter stand in der Küche, während der Duft von frisch gebratenem Hackfleisch und Kräutern durch das ganze Haus zog. Es war ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme, das mich umhüllte und mich an diese besonderen Momente erinnerte.
Der Hackbraten kam dann, goldbraun und saftig, direkt aus dem Ofen und wurde mit Stolz serviert. Wir haben ihn zusammen mit cremigem Kartoffelbrei und einer tiefen, aromatischen Sauce genossen – ein einfaches, aber unvergleichliches Festmahl, das jedes Mal aufs Neue Freude bereitete. Dieses Gericht verkörpert für mich die pure Gemütlichkeit und das Gefühl von Zuhause.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfachheit: Die Zubereitung dieses Hackbratens ist wirklich unkompliziert und erfordert keine besonderen Kochkünste. Selbst Kochanfänger werden begeistert sein, wie einfach es ist, ein solch köstliches Gericht zu zaubern. Die wenigen Schritte sind klar und verständlich, sodass das Gelingen garantiert ist.
- Geschmacksexplosion: Die Kombination aus hochwertigem Hackfleisch, aromatischen Zwiebeln und einer feinen Auswahl an Gewürzen und Kräutern kreiert eine unvergessliche Geschmackssymphonie. Jeder Bissen ist eine harmonische Mischung aus herzhaft und würzig, die die Sinne verwöhnt.
- Vielseitigkeit: Dieses Rezept ist wie eine leere Leinwand für deine kulinarische Kreativität. Du kannst es nach Belieben anpassen, mit verschiedenen Kräutern experimentieren oder sogar Gemüse hinzufügen, um deinen persönlichen Geschmack zu treffen. So wird jeder Hackbraten zu deinem ganz individuellen Meisterwerk.
- Kindheitserinnerungen: Für viele von uns ruft Hackbraten das Gefühl von Zuhause und die Wärme von Familienessen hervor. Dieses Rezept greift diese Nostalgie auf und lässt dich die unbeschwerten Tage der Kindheit wieder aufleben. Es ist mehr als nur Essen; es ist ein Gefühl.
- Familienfreundlichkeit: Dieser Hackbraten ist ein echter Renner für die ganze Familie. Sowohl Groß als auch Klein lieben ihn, und er eignet sich perfekt für ein geselliges Sonntagsessen oder ein gemütliches Abendessen unter der Woche. Die zufriedenen Gesichter am Tisch sind die schönste Belohnung.
Die Zutaten, die du brauchst
Die Qualität der Zutaten ist das A und O für ein herausragendes Gericht, und das gilt auch für diesen hausgemachten Hackbraten. Indem wir auf frische und hochwertige Produkte setzen, legen wir den Grundstein für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Wir wählen sorgfältig die besten Komponenten aus, damit jedes Element im fertigen Gericht seinen vollen Geschmack entfalten kann.
Besonders das Hackfleisch spielt eine zentrale Rolle und beeinflusst maßgeblich die Saftigkeit und den Geschmack. Kombinieren wir zum Beispiel Rind- und Schweinefleisch im richtigen Verhältnis, erzielen wir eine wunderbare Textur und ein tiefes Aroma. Auch die Frische der Zwiebeln und die aromatischen Kräuter sind entscheidend, um die herzhafte Note zu perfektionieren und dem Hackbraten seinen unverwechselbaren Charakter zu verleihen.

- Hackfleisch: Die Grundlage für jeden herzhaften Hackbraten, idealerweise eine Mischung aus Rind- und Schweinefleisch für optimale Saftigkeit und Geschmack. Eine gute Wahl ist ein Verhältnis von etwa 70% Rind und 30% Schwein, aber auch reines Rinderhackfleisch mit einem Fettanteil von mindestens 20% liefert hervorragende Ergebnisse. Das Fett sorgt für die nötige Geschmeidigkeit und verhindert, dass der Hackbraten trocken wird.
- Semmelbrösel: Diese dienen als Bindemittel und geben dem Hackbraten eine angenehme Textur. Wähle natur oder gewürzt, je nach deinem persönlichen Geschmack. Etwa 100 Gramm sind eine gute Menge, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen, ohne dass der Braten zu trocken wird.
- Zwiebel: Feinst gehackt, bringen sie nicht nur Geschmack, sondern auch Feuchtigkeit und eine dezente Süße in die Masse. Eine mittelgroße Zwiebel, die wir sorgfältig würfeln, wird beim Backen wunderbar weich und ergänzt die herzhaften Aromen perfekt.
- Knoblauchzehen: Fein gehackt, verstärken sie das würzige Profil des Hackbratens und verleihen ihm eine angenehme Tiefe. Zwei gehackte Zehen sind eine gute Basis, du kannst aber auch mehr verwenden, wenn du einen intensiveren Knoblauchgeschmack bevorzugst.
- Großes Ei: Dieses dient als zusätzliches Bindemittel und hilft, alle Zutaten zu vereinen. Ein einziges Ei reicht in der Regel aus, um die Mischung zusammenzuhalten, ohne sie zu überladen.
- Milch: Etwa 120 ml Milch machen die Hackfleischmasse geschmeidiger und sorgen für zusätzliche Saftigkeit. Sie hilft auch dabei, die Semmelbrösel aufzuweichen und sich besser mit dem Fleisch zu verbinden.
- Worcestershire-Sauce: Ein Esslöffel dieser Sauce verleiht dem Hackbraten eine umami-reiche Tiefe und eine leicht würzige Note. Sie ist ein klassischer Geschmacksverstärker, der dem Gericht eine zusätzliche Dimension verleiht.
- Senf: Ein Esslöffel Senf, sei es gelb oder Dijon, fügt eine leichte Schärfe und Säure hinzu, die die herzhaften Aromen ausbalanciert. Er sorgt für eine angenehme Komplexität im Geschmack.
- Salz und schwarzer Pfeffer: Die Grundgewürze, die den Geschmack aller anderen Zutaten hervorheben. Ein Teelöffel Salz und ein halber Teelöffel Pfeffer sind ein guter Ausgangspunkt, aber du solltest immer abschmecken und nach Bedarf anpassen.
- Getrockneter Thymian: Ein Teelöffel getrockneter Thymian oder eine italienische Gewürzmischung verleiht dem Hackbraten ein wunderbares Kräuteraroma. Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch sind ebenfalls eine köstliche Ergänzung.
- Ketchup: 125 Gramm Ketchup bringen eine leicht süßliche Note und eine schöne Glasur. Optional kannst du noch etwas extra Ketchup zum Bestreichen vor dem Backen verwenden, um eine besonders knusprige und glänzende Oberfläche zu erzielen.
- Frische Petersilie: Gehackt, zum Garnieren und für zusätzliche Frische. Ein Hauch von frischer Petersilie kurz vor dem Servieren rundet das Gericht optisch und geschmacklich ab.
Köstliche Variationen
Dieser Hackbraten ist ein kulinarisches Chamäleon und lässt sich wunderbar an verschiedene Ernährungsbedürfnisse und Geschmacksvorlieben anpassen. Eine vegane Variante gelingt beispielsweise hervorragend, indem man das Hackfleisch durch eine Mischung aus Linsen, Pilzen und Walnüssen ersetzt. Die Semmelbrösel können durch Haferflocken oder glutenfreie Paniermehle ersetzt werden, um eine glutenfreie Version zu kreieren. Diese Anpassungen sind nicht nur für spezielle Diäten gedacht, sondern eröffnen auch ganz neue Geschmackswelten.
Für Liebhaber von kohlenhydratarmen Gerichten eignet sich eine Low-Carb-Variante perfekt. Hierbei werden die Semmelbrösel durch gemahlene Mandeln oder Chiasamen ersetzt, und die Zwiebelmenge kann reduziert oder durch Lauchzwiebeln ersetzt werden, um den Kohlenhydratgehalt zu minimieren. Eine weitere spannende Möglichkeit ist die Zugabe von geriebenem Gemüse wie Karotten oder Zucchini, was dem Hackbraten zusätzliche Feuchtigkeit und Nährstoffe verleiht. Diese Variationen zeigen, wie flexibel und anpassungsfähig dieses Grundrezept ist.
Auch die Würzung kann variieren und dem Hackbraten neue Geschmacksrichtungen verleihen. Denkbar ist eine orientalische Note mit Kreuzkümmel, Koriander und einer Prise Zimt, was besonders gut zu einer kargen Beilage passt. Eine mediterrane Variante mit getrockneten Tomaten, Oliven und Oregano ist ebenfalls eine köstliche Alternative. Diese kreativen Anpassungen ermöglichen es, das Gericht immer wieder neu zu entdecken und an die jeweilige Saison oder den Anlass anzupassen.
Wie man Hausgemachter Hackbraten Rezept zubereitet
Schritt 1: Die Zwiebeln und den Knoblauch vorbereiten
Beginne damit, die mittelgroße Zwiebel sehr fein zu hacken. Das feine Würfeln ist wichtig, damit die Zwiebeln beim späteren Backen im Ofen weich werden und sich gut in die Hackfleischmasse integrieren. Wenn die Zwiebeln zu grob sind, können sie nach dem Backen noch etwas bissfest sein, was das Mundgefühl beeinträchtigen könnte. Wenn du es eilig hast, kannst du eine Küchenmaschine verwenden, aber achte darauf, die Zwiebeln nicht zu Mus zu verarbeiten, sondern eher in sehr feine Stücke zu schneiden.
Gib die fein gehackten Zwiebeln zusammen mit den gehackten Knoblauchzehen in eine mittelgroße Schüssel. Lass sie dort für den Moment ruhen, während du mit den nächsten Schritten beginnst. Die Aromen der Zwiebeln und des Knoblauchs beginnen bereits jetzt, sich zu entfalten, und sie werden später eine wundervolle Geschmacksgrundlage für den Hackbraten bilden. Dieser einfache Schritt ist entscheidend für die Tiefe des Geschmacks.
Schritt 2: Alle Zutaten für die Hackfleischmasse vermengen
In einer großen Schüssel gibst du nun das Hackfleisch. Achte darauf, dass es Zimmertemperatur hat, damit es sich besser mit den anderen Zutaten verbindet und gleichmäßiger gart. Füge die vorbereiteten gehackten Zwiebeln und Knoblauchzehen hinzu, die du im vorherigen Schritt beiseitegestellt hast. Gib dann die Semmelbrösel hinzu; ihre Menge sorgt für die richtige Bindung und Textur des Hackbratens.
Nun kommt das große Ei dazu, gefolgt von der Milch, die für zusätzliche Saftigkeit sorgt. Ergänze die Worcestershire-Sauce, den Senf, Salz, schwarzen Pfeffer, den getrockneten Thymian (oder deine gewählte Gewürzmischung) und die 125g Ketchup. Vermenge nun alle Zutaten vorsichtig mit deinen Händen oder einer großen Gabel, bis sie gerade eben verbunden sind. Es ist wichtig, die Masse nicht zu überkneten, da dies dazu führen kann, dass der Hackbraten zäh wird. Nur sanft und gründlich vermengen, bis alles gut verteilt ist.
Schritt 3: Den Hackbraten formen
Nimm die vorbereitete Hackfleischmasse und lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Forme die Masse nun mit deinen Händen zu einem Laib oder einer länglichen Form, die einem traditionellen Hackbraten ähnelt. Die Größe sollte etwa 20-23 cm lang sein. Achte darauf, die Oberfläche etwas zu glätten, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten. Die Form ist entscheidend für die Ästhetik und die gleichmäßige Hitzeverteilung.
Wenn du möchtest, kannst du die Oberfläche des Hackbratens nun mit zusätzlichem Ketchup bestreichen. Dies verleiht ihm eine schöne goldbraune Farbe und eine leicht süßliche Kruste während des Backens. Dieser Schritt ist optional, trägt aber zum visuellen und geschmacklichen Gesamteindruck bei und macht das Gericht noch appetitlicher. Stelle sicher, dass die Schicht gleichmäßig ist.
Schritt 4: Den Hackbraten backen
Heize deinen Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Lege den geformten Hackbraten auf das vorbereitete Backblech. Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe den Hackbraten für etwa 45 bis 60 Minuten. Die genaue Backzeit hängt von der Dicke deines Hackbratens ab, also behalte ihn im Auge.
Um sicherzustellen, dass der Hackbraten perfekt durchgegart und saftig ist, verwende ein Fleischthermometer. Die Innentemperatur sollte etwa 70-72 Grad Celsius betragen. Wenn du kein Thermometer zur Hand hast, kannst du vorsichtig in die Mitte des Hackbratens stechen; austretender Saft sollte klar sein und keine rosa Färbung aufweisen. Die goldbraune Kruste ist ein sicheres Zeichen dafür, dass er fast fertig ist.
Schritt 5: Den Hackbraten ruhen lassen
Sobald der Hackbraten die gewünschte Innentemperatur erreicht hat und goldbraun gebacken ist, nimmst du ihn vorsichtig aus dem Ofen. Lass ihn nun für mindestens 10 bis 15 Minuten auf dem Backblech oder auf einem Schneidebrett ruhen, bevor du ihn anschneidest. Diese Ruhezeit ist entscheidend, damit sich die Fleischsäfte im Inneren verteilen können. Wenn du ihn sofort anschneidest, laufen die wertvollen Säfte heraus und der Hackbraten wird trockener.
Während der Hackbraten ruht, kannst du die Gelegenheit nutzen, um deine Beilagen fertigzustellen oder eine köstliche Sauce zuzubereiten. Die kurze Wartezeit lohnt sich, denn sie sorgt für ein deutlich saftigeres und aromatischeres Ergebnis. Wenn du frische Petersilie zum Garnieren verwendest, hacke sie jetzt fein, damit sie bereit ist, kurz vor dem Servieren darüber gestreut zu werden.
Schritt 6: Den Hackbraten servieren
Nach der Ruhezeit ist dein hausgemachter Hackbraten bereit zum Servieren! Schneide ihn mit einem scharfen Messer in Scheiben. Die goldbraune Kruste sollte beim Anschneiden leicht knuspern und das Innere sollte herrlich saftig und gut durchgegart sein. Die Aromen von Kräutern und Gewürzen sollten nun voll zur Geltung kommen.
Präsentiere die Scheiben auf einer Servierplatte und garniere sie optional mit frisch gehackter Petersilie. Reiche dazu deine Lieblingsbeilagen wie Kartoffelpüree, Bratkartoffeln oder eine knackige Gemüsepfanne. Eine warme, herzhafte Sauce rundet das Gericht perfekt ab und macht es zu einem unvergesslichen Esserlebnis, das an die gemütlichen Sonntage der Kindheit erinnert.
Profi-Tipps für das perfekte Hausgemachter Hackbraten Rezept
- Tipp vom Chefkoch: Verwende keine zu mageres Hackfleisch, ein Fettanteil von 20-25% ist ideal für einen saftigen und geschmackvollen Hackbraten. Zu mageres Fleisch wird schnell trocken und verliert an Aroma.
- Achtung: Knete die Hackfleischmasse nicht zu lange! Sobald alle Zutaten verbunden sind, höre auf. Übermäßiges Kneten entwickelt das Gluten im Fleisch und macht den Hackbraten zäh und gummiartig.
- Das Geheimnis: Lass den Hackbraten nach dem Backen unbedingt ruhen! Mindestens 10-15 Minuten sind wichtig, damit sich die Säfte im Inneren verteilen können. Dies garantiert einen unglaublich saftigen Braten.
- Genuss-Boost: Füge deiner Hackfleischmasse geriebenes Gemüse wie Karotten oder Zucchini hinzu. Dies erhöht die Saftigkeit und fügt zusätzliche Nährstoffe hinzu, ohne den Geschmack wesentlich zu verändern.
- Aromen-Upgrade: Experimentiere mit frischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch oder Thymian anstelle von getrockneten Gewürzen. Frische Kräuter verleihen dem Hackbraten eine lebendigere und frischere Note, die besonders im Sommer gut zur Geltung kommt.
Serviervorschläge
Dekoration
Die Dekoration spielt eine entscheidende Rolle, um den hausgemachten Hackbraten optisch noch ansprechender zu gestalten und das kulinarische Erlebnis zu vervolékommen. Frische Kräuter wie gehackte Petersilie, Schnittlauch oder auch fein geschnittener Dill verleihen dem fertigen Gericht nicht nur Farbe, sondern auch ein frisches Aroma, das wunderbar mit den herzhaften Aromen des Hackbratens harmoniert. Ein paar Zweige Rosmarin oder Thymian, die während des Backens leicht angebettet wurden, können ebenfalls einen ansprechenden rustikalen Touch verleihen.
Optional kann die Oberfläche des Hackbratens vor dem Backen mit einer dünnen Schicht Ketchup oder einer selbstgemachten Glasur aus Honig und Senf bestrichen werden. Dies sorgt für eine wunderschöne, glänzende und leicht karamellisierte Kruste, die das Auge erfreut und die Geschmackstiefe erhöht. Auch ein paar geröstete Zwiebelringe oder eine feine Paprikastreifen-Garnitur können dem Gericht eine zusätzliche visuelle Raffinesse verleihen und zeigen, mit wie viel Liebe und Sorgfalt es zubereitet wurde.
Die perfekten Beilagen
Ein perfekt zubereiteter Hackbraten verdient die bestmöglichen Begleiter auf dem Teller, um sein volles Potenzial zu entfalten. Klassiker wie ein luftiger Kartoffelbrei, der mit Butter und Milch zu einer cremigen Konsistenz aufgeschlagen wird, sind eine unschlagbare Kombination. Alternativ passen auch knusprig gebratene Kartoffelkroketten, rustikale Bratkartoffeln oder ein leichter Kartoffelsalat hervorragend. Für Liebhaber von Kohlenhydraten sind auch Nudeln, wie unsere Philly Cheesesteak Pasta, eine köstliche Ergänzung.
Eine herzhafte Sauce ist unerlässlich, um den Hackbraten und seine Beilagen zu verbinden. Eine klassische braune Bratensoße, die aus den Bratensäften zubereitet wird, oder eine Pilzrahmsauce mit frischen Champignons und einem Schuss Sahne sind hierfür ideal. Wer es etwas leichter mag, kann auch auf eine leichte Tomatensoße oder eine Kräuterremoulade zurückgreifen. Ergänzt wird das Menü ideal durch frisches, saisonales Gemüse wie grüne Bohnen, Erbsen, gedünsteten Brokkoli oder einen knackigen Salat, der einen erfrischenden Kontrast zur herzhaften Hauptkomponente bildet.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Hausgemachter Hackbraten schmeckt oft am zweiten Tag noch besser, daher ist die richtige Aufbewahrung entscheidend, um die Köstlichkeit zu erhalten. Sobald der Hackbraten vollständig abgekühlt ist, sollte er luftdicht verpackt werden. Verwende dafür am besten Frischhaltefolie, eine wiederverwendbare Silikonabdeckung oder einen gut schließenden Behälter. So verhinderst du, dass er im Kühlschrank austrocknet oder unerwünschte Gerüche annimmt.
Im Kühlschrank hält sich der gut verpackte Hackbraten problemlos für 3 bis 4 Tage. Die niedrige Temperatur verlangsamt das Wachstum von Bakterien und bewahrt die Frische der Aromen. Achte darauf, ihn im kältesten Teil des Kühlschranks zu lagern, meist ist das der untere Bereich. Dies verlängert die Haltbarkeit und stellt sicher, dass er auch nach mehreren Tagen noch ein Genuss ist.
Einfrieren
Wenn du größere Mengen zubereitet hast oder einfach vorsorgen möchtest, lässt sich Hackbraten hervorragend einfrieren. Lasse ihn dafür vollständig abkühlen. Schneide ihn entweder in einzelne Portionen oder lasse ihn als ganzen Laib im Tiefkühlbeutel oder gefrierfesten Behälter einfrieren. Eine gute Beschriftung mit Datum und Inhalt ist immer ratsam, um den Überblick zu behalten.
So eingefroren, behält der Hackbraten seine Qualität für etwa 2 bis 3 Monate. Achte darauf, dass die Verpackung wirklich dicht schließt, um Gefrierbrand zu vermeiden. Gefrierbrand kann die Textur und den Geschmack beeinträchtigen. Mit der richtigen Verpackung kannst du dir auch lange nach der Zubereitung noch eine schnelle und leckere Mahlzeit zaubern.
Richtig aufwärmen
Zum Aufwärmen des Hackbratens gibt es mehrere schonende Methoden, die sicherstellen, dass er seine Saftigkeit behält. Die beste Methode ist das Erhitzen im Backofen. Lege die Portionen oder den ganzen Braten in eine ofenfeste Form und erwärme ihn bei etwa 160 °C (320 °F) für ca. 20-25 Minuten. So wird er gleichmäßig durchgewärmt, ohne auszutrocknen.
Alternativ kannst du auch die Mikrowelle nutzen, aber hier ist Vorsicht geboten, um ein Austrocknen zu verhindern. Erwärme den Hackbraten auf niedriger Stufe und decke ihn ab, um Feuchtigkeit zu bewahren. Du kannst auch eine kleine Menge Flüssigkeit, wie Brühe oder Wasser, zur Form geben, bevor du ihn erwärmst, um die Saftigkeit zu unterstützen. Auch in einer Pfanne kann er bei niedriger Hitze mit etwas Deckel langsam aufgewärmt werden, besonders wenn er in Scheiben geschnitten ist.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Wie kann ich sicherstellen, dass mein Hackbraten besonders saftig wird?
Um einen maximal saftigen Hackbraten zu erzielen, ist die Auswahl des richtigen Hackfleisches entscheidend. Eine Mischung aus Rind- und Schweinefleisch mit einem Fettanteil von mindestens 20 % liefert die besten Ergebnisse. Achte außerdem darauf, die Hackfleischmasse nicht zu lange zu kneten, da dies die Proteinstrukturen verändert und zu einem zähen Braten führen kann. Die Zugabe von Flüssigkeiten wie Milch oder sogar etwas Gemüsebrühe hilft ebenfalls, die Feuchtigkeit im Inneren zu bewahren.
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Kann ich den Hackbraten auch mit anderem Hackfleisch zubereiten, z.B. Pute oder Huhn?
Ja, du kannst durchaus auch Geflügelhackfleisch wie Pute oder Huhn für deinen Hackbraten verwenden. Bedenke jedoch, dass Geflügelfleisch generell magerer ist und somit eine größere Tendenz zum Austrocknen hat. Um dies auszugleichen, empfiehlt es sich, die Hackfleischmasse mit etwas mehr Fett (z.B. durch Zugabe von etwas Öl oder geschmolzener Butter) anzureichern und die Zugabe von Semmelbröseln oder Haferflocken sorgfältig anzupassen. Es ist zudem ratsam, die Kerntemperatur genau zu überwachen, um ein Übergaren zu vermeiden und eine sichere Verzehrtemperatur zu gewährleisten.
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Was sind die besten Beilagen und Saucen für einen klassischen Hackbraten?
Ein klassischer Hackbraten harmoniert wunderbar mit herzhaften und bodenständigen Beilagen, die seine Aromen ergänzen. Traditionell sind Kartoffelbrei, Bratkartoffeln oder ein cremiger Kartoffelauflauf sehr beliebt. Auch grüne Bohnen, Erbsen oder gedünsteter Brokkoli bieten einen frischen Kontrast. Als Saucen eignen sich eine reichhaltige Bratensauce, eine Pilzrahmsauce oder auch eine leichte Tomatensauce. Denke auch an die Möglichkeit, eine köstliche Sauce basierend auf den Bratensäften zuzubereiten, die dem Gericht Tiefe verleiht.
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Wie lange kann ich die vorbereitete Hackfleischmasse vor dem Backen aufbewahren?
Die vorbereitete Hackfleischmasse lässt sich gut im Voraus zubereiten und im Kühlschrank lagern, um Zeit zu sparen. Idealerweise solltest du sie jedoch nicht länger als 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Achte darauf, die Masse gut abzudecken, um das Austrocknen oder die Aufnahme von Fremdgerüchen zu verhindern. Wenn die Masse länger als empfohlen aufbewahrt wird, kann dies die Textur und die Sicherheit des fertigen Gerichts beeinträchtigen. Für eine längere Lagerung ist das Einfrieren des fertigen Hackbratens die bessere Option.
Hausgemachter Hackbraten Supereinfach
Ein herzhafter, saftiger Hackbraten, der Kindheitserinnerungen weckt. Perfekt für ein gemütliches Familienessen, einfach zuzubereiten und unglaublich lecker.
- 680 g Hackfleisch (Rind oder Mischung aus Rind und Schwein)
- 100 g Semmelbrösel
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 1 großes Ei
- 120 ml Milch
- 2 EL Worcestershire-Sauce
- 1 EL Senf
- 1 TL Salz
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 1 TL getrockneter Thymian
- 125 g Ketchup
- Frische Petersilie zum Garnieren
- 1Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
- 2In einer großen Schüssel Hackfleisch, Semmelbrösel, Zwiebeln, Knoblauch, Ei, Milch, Worcestershire-Sauce, Senf, Salz, Pfeffer, Thymian und die Hälfte des Ketchups vermengen.
- 3Die Mischung in eine Kastenform füllen oder auf einem Backblech zu einem Laib formen.
- 4Mit dem restlichen Ketchup bestreichen.
- 5Etwa 50-60 Minuten backen, bis der Hackbraten durchgegart ist.
- 6Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen.
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